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Die Landesgartenschau in Straubing

20 Jahre im Dornröschenschlaf

Die Planung einer Landesgartenschau erstreckt sich etwa über 8 Jahre, davon wird etwa 4 Jahre lang gebaut. Nach der feierlichen Einweihung mit Prominenz aus Politik, Kultur und Wirtschaft wird die Landesgartenschau für ca. ein halbes Jahr zu einem Besuchermagneten weit über die Region hinaus.
Doch was passiert nach einer Landesgartenschau?
Ziel einer jeden Landesgartenschau ist es die Strukturprobleme einer Region nachhaltig zu verbessern. In wie weit dies gelingt hängt mit unter von der Lage der kommunalen Haushalte ab.
Ein gutes Beispiel für eine gelungene Wiederbelebung einer Landesgartenschau wurde in diesem Jahr in Straubing gezeigt. Im Laufe der Jahre hatte sie an Charme und Reiz verloren. Zum 20-jährigen Bestehen des Laga-Geländes sollte dieses nun wieder aufgewertet und als Naherholungsbereich für die Straubinger interessanter gemacht werden. Daher wurde u.a. der Laga-Aussichtsturm im Eisweiher saniert, ein Bewegungs- und Aktivparcours für Alt und Jung errichtet und v.a. der große Spielplatz ganz nah am Wasser errichtet.

Zentrales Element dieses Spielplatzes ist das durch die Firma SIK-Holz® gebaute „gestrandete Spielschiff“. In seiner Gestaltung erinnert es an die alten Donauschiffe des 19. Jahrhunderts. Typisch waren hier die extrem langen Ruder, die vom Dach des Schiffes aus gesteuert wurden. Der Bug fungiert als bekletterbares Sand- und Rollenspielelement mit einer Schaukel an der Spitze, das Heck bietet vor allem Möglichkeiten zum Klettern und Rutschen sowie Platz für Rollenspiele. Desweiteren stehen auf dem Spielplatz eine Schaukelkombination und eine separate Schaukel mit Kleinkindersitz sowie ein Balancier- und Kletterparcours.
Die Geburtstagsfeier der neuen grünen Oase war mit 8000 Besuchern ein voller Erfolg. Nicht zuletzt durch das große Engagement und die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtgärtnerei, Kulturamt, Ausstellungs GmbH und dem Verein der Laga Freunde.

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