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Panarbora – Natur, Kultur & Spaß

Das ehemalige Kasernengelände am Rande der Stadt Waldbröl wurde zum Abenteuerpark »Panarbora« entwickelt. Auf einer Fläche von 7,5 ha verfolgt der Park das Ziel, Mensch und Natur einander näher zu bringen. Schlafen in den globalen Dörfern und Baumhäusern, ein Restaurant, viele Spiel- und Bewegungsangebote sowie Workshops zur Umweltbildung bieten besonders Familien und Schulklassen eine Vielzahl an Erlebnissen.

Die Projektleitung für den Bau des »Panarbora« Parks hat das Büro Ahrens und Eggemann aus Wiehl übernommen. Herzstück der Anlage ist ein 40 m hoher Aussichtsturm, von dem man in 34 m Höhe eine herrliche Aussicht über das Bergische Land genießt. An den Turm schließt sich ein barrierefreier Baumwipfelpfad mit einer Lauflänge von ca. 1,6 km an. Er bietet völlig neue Einblicke in die Baumvegetionszonen. An sechs interaktiven Lern- und Erlebnisstationen erfahren die Besucher Spannendes und Wissenswertes über die Natur des Bergischen Waldes und welche Rolle der Mensch dabei spielt.

Nach einem ausgiebigen Blick von ›oben‹ laden die einzelnen Bereiche im Park zu vielfältigen Abenteuern ein. Die Spielflächen wurden vom Büro Hellmann+Kunze aus Reichshof geplant. Das hügelig modellierte Gelände nimmt die Bewegung der Bergischen Landschaft, Siefen (schluchtartige Täler) und Hügel auf. Für diese Struktur entwarf SIK-Holz® Fachberater Martin Heumüller eine weit verzweigten Balancier- und Kletterlandschaft, die besonders die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördert. Der Wasserspielplatz ist dagegen ein Ruhepol, wo sie im Spiel mit dem Element Wasser lange und ausgiebig verweilen können. Symbolisch für die ausgedehnten Wälder des Bergischen Landes wurden die Pfostenköpfe der Spielelemente grün gestaltet.

Der Heckenirrgarten spricht die Sinne der Besucher auf vielfältige Weise an. Die Wahrnehmung, insbesondere der Orientierungssinn werden hier gefordert. Entgegen eines Labyrinths bietet ein Irrgarten zahlreiche potentielle Lösungswege. Noch ist die Hecke nicht gewachsen und die Wegestruktur ist übersichtlich. Ein kleiner Aussichtturm in der Mitte und Kletterpfähle an verschiedenen Punkten des Irrgartens werden aber auch später dafür sorgen, dass man aus dem Irrgarten wieder herausfindet.

Ein 20 m langes Tunnelsystem mit einem Durchmesser von 1,2 m wird die Kinder demnächst in die Unterwelt der »Panarbora« einladen. Auch ein Sinnesparcours ist noch in Arbeit. Er wird um das halbe Außengelände des Parks führen und besonders Tast- und Geruchsinne ansprechen, aber auch Klanginstallationen werden hier zu finden sein. Auch die globalen Dörfer und die Baumhäuser sind noch teilweise im Bau.

Es gibt also noch viel zu tun im »Panarbora« Park. Wir wünschen den Mitarbeitern des Parks viel Erfolg und bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für die gute Zusammenarbeit.
Mehr Informationen zum »Panarbora« Park erfahren Sie hier.

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